App oder nicht App – das ist hier die Frage!

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Seit dem Zeitalter der mobilen Endgeräte erfreuen sich Apps größter Beliebtheit. Dabei wird unterschieden zwischen „nativen Apps“ und „Web-Apps“. Während native Apps für jedes Betriebssystem und Endgerät speziell programmiert werden müssen, sind Web-Apps plattformunabhängig. Außerdem müssen native Apps in den Stores (App Store, Google Play und Windows Phone Store) veröffentlicht werden, um sie für User (Benutzer) zur Verfügung zu stellen.

Dazu können Apps für iPhone oder iPad nur von lizenzierten Entwicklern erstellt und veröffentlicht werden, die dem Apple iOS Developer Programm beigetreten sind (99 $ / Jahr). Zudem behält sich Apple das Recht vor, Applikationen abzulehnen.

Es gibt auch diverse Plattformen, über die Sie Apps mit einem „Baukastensystem“ selbst erstellen können. Wir haben schon einige getestet und waren ziemlich enttäuscht, da man im gestalterischen Bereich stark eingeschränkt ist. So scheint es bei solchen Anbietern Regel zu sein, im oberen Teil ein „Banner“ zu platzieren das meist so klein ist, dass noch nicht einmal ein Logo vernünftig platziert werden kann. Die Anordnung von Buttons, Texten etc. kann ebenfalls nicht bestimmt werden. Facebook wird oft als Basis für Inhalte verwendet – kann man dann nicht einfach nur Facebook verwenden, anstatt eine App zu programmieren, die sich lediglich die Inhalte aus Facebook zieht?
Wir als Werbeagentur können ohnehin bei Baukastensystemen nur den Kopf schütteln.

Web-Apps hingegen können im gewissen Rahmen an eigene Wünsche angepasst werden, jedoch wird auch hier nach einem bestimmten Schema aufgebaut: Banner im oberen Bereich, breite Buttons oder Icons als Menü u.s.w. Vorteil ist aber eindeutig die Plattformunabhängigkeit. Der Aufruf der mobilen Version geschieht automatisch, sodass sich Buttons wie „zur mobilen Version wechseln“ erübrigen.

Nachteil beider Varianten ist, dass sich die Optik von der eigenen Website abhebt, sodass kein Bezug mehr zur Firmenpräsenz besteht. Darüber hinaus müssen Native Apps mühsam programmiert und anschließend in diversen Stores veröffentlicht werden – oder man nutzt ein Baukastensystem, muss aber dann mit dem oftmals grässlichen Design leben.

Die Antwort ist „Responsive Design“.

Bei dieser noch recht jungen Methode passt sich der Aufbau der Webseiten vollautomatisch jedem Endgerät an. So wird z.B. die Platzierung von Navigationselementen, Spalten oder Bildern verändert. Natürlich ist es sinnvoll, manche Elemente auf einem Smartphone anders darzustellen als auf einem Laptop, der Bezug zur Firmenwebsite bleibt jedoch immer erhalten. Applikationen wie „Aktuelle News“, „Kalender“, Blogs“ u.a.m. können eingebunden werden. Somit steht diese Technik den Apps in nichts nach!

Besser noch:

  • Sie sparen hohe Entwicklungskosten.
  • Sie müssen nicht darauf warten, dass User „Ihre App“ im Store herunterladen und installieren.
  • Updates werden sofort wirksam, ohne den Store dafür zu bemühen.
  • Durch das reaktionsfähige Design kann die Website auf jedem Gerät aufgerufen werden – plattformunabhängig.
  • Sie haben absolut freie Hand bei der Gestaltung.
  • Sie können jegliche Features wie „Kalender“, „Blogs“ u.v.m. einbinden.

Und wer nun sagt: „Dann habe ich aber kein schönes Icon auf meinem Bildschirm, um die Seite aufzurufen,“ nimmt einfach sein Smartphone oder Tablet PC zur Hand, öffnet die Seite im Browser, klickt auf „zu Lesezeichen hinzufügen“ und wählt dort „zum Startbildschirm hinzufügen“ aus. Schon hat man das Icon auf dem Bildschirm und kann in gewohnter App-Manier darauf zugreifen.

Testen Sie die Technik selbst an unserer Website, indem Sie das Browserfenster verkleinern oder sie über Ihr mobiles Gerät aufrufen (WICHTIG! Javascript muss in Ihrem Browser aktiviert sein, ansonsten kann unsere Website nicht korrekt dargestellt werden!).